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ſandten zu Muͤnchen, nicht wenig zu Statten kam. Dieſer Agent der brittiſchen Regierung hatte eine ge⸗ heime Korreſpondenz mit einem ehrloſen Manne, Namens Mehée de la Touche, unterhalten, der, die NRoeolle eines Royaliſten und eines Feindes von Buona⸗
parte ſpielend, von dem erſten Konſul eigentlich dazu aufgeſtellt war, Hrn. Dracke zu Aeußerungen zu verlei⸗ ten, durch welche die engliſchen Miniſter, ſeine Kom⸗ mittenten, kompromittirt wurden und Buonaparte ſeine gegen dieſelben vorgebrachten Beſchuldigungen begruͤn⸗ den koͤnnte. Es ſcheint ausgemacht, daß Hr. Dracke durch die Vermittlung von la Touche einen Aufſtand der Royaliſten und anderer Feinde Napoleon's, mit welchem ſich ſein Vaterland im Kriege befand, zu be⸗ wirken ſuchte, und zwar in Gemaͤßheit der Sitte aller kriegfuͤhrenden Nationen, die mit den Mißvergnuͤgten in dem Lande ihres Gegners jederzeit Verbindungen anzuknuͤpfen pflegen. Seine Briefe laſſen aber, wenn man anders die Worte nicht verdrehen will, ſchlechter⸗ dings nicht die Deutung zu, daß er diejenigen, mit denen er ſich in Korreſpondenz glaubte, zum Mord und andern durch das Voͤlkerrecht verbotenen Schritten habe aufmuntern wollen. Was Hrn. Dracke vielleicht zur Laſt faͤllt, iſt, daß er die Aufrichtigkeit deßjenigen, mit dem er zu thun hatte, zu wenig in Zweifel zog. Herr Spencer Smith, brittiſcher Geſandter in Stutt⸗ gart, war in eine aͤhnliche Intrike verwickelt, die


