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48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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und allgemein, obgleich nur Rußland und Schweden es wagten, ihre Mißbilligung eines ſo voͤlkerrechts⸗ widrigen Verfahrens auszuſprechen. Der Hof von St. Petersburg legte wegen des Todes des Herzogs von Enghien Trauer an, und waͤhrend der ruſſiſche Ge⸗ ſandte zu Paris ſich bei Talleyrand uͤber die Verletzung des badiſchen Gebiets beſchweren mußte, erhielt der ruſſiſche Geſandte zu Regensburg die Weiſung, dieß⸗ falls bei dem Reichstage eine Note einzureichen. Der ſchwediſche Miniſter that das Gleiche. Die Erwiede⸗ rung des franzoͤſiſchen Geſandten war feindſelig und beteidigend. Er ſprach mit Hohn von der Anmaßung Rußlands, ſich in die Angelegenheiten von Frankreich

und Deutſchland zu miſchen, und beſchuldigte dieſe

Macht der Abſicht, den Krieg in Europa wieder an⸗

zufachen. Dieſe Korreſpondenz trug viel dazu bei, die

zwiſchen Frankreich und Rußland bereits beſtehenden Mißverſtaͤndniſſe zu vermehren und Frankreich mit dieſem maͤchtigen Feinde in einen neuen Krieg zu verwickeln.

Die von Rußland und Schweden zu Regensburg eingereichte Note hatte ganz leine Folgen. Oeſterreich war zu ſehr geſchwaͤcht und vermochte nichts uͤber Preußen, das ſich ſo enge an Frankreich angeſchloſſen hatte; und wie haͤtte eine der kleineren Maͤchte durch eine Beſchwerde uͤber die Verletzung des badiſchen Gebietes es wagen koͤnnen, den Unwillen des erſten Konſuls auf ſich zu ziehen? Das Blut des Herzogs