Teil eines Werkes 
48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

12

können glaubt, iſt die Unrichtigkeit ſolcher Schluſſe hoͤchſt merkwuͤrdig. Iſt ſeine Landung in England etwa durch die See, nicht durch die engliſchen Schiffe und die engliſchen Seeleute vereitelt worden? Er haͤtte eben ſo gut ſagen koͤnnen, die Hoͤhe von St. Johaun oder der Wald von Soignies, nicht aber die Armee von Wellington, ſeyen Schuld daran, daß er nicht bis nach Bruͤſſel habe vorruͤcken koͤnnen. Horkt tro

Ehe wir dieſen Gegenſtand verlaſſen, muͤſſen wir noch bemerken, daß Buonaparte nicht im geringſten am Erſolge gezweifelt zu haben ſcheint, wenn es ihm gelungen waͤre, ſeine Armee auszuſchiffen. Das Schick⸗ ſal von England wurde dann durch eine einzige Haupt⸗ ſchlacht entſchieden. Napoleon kam in Zeit von fuͤnf Tagen nach London, um dort die Stelle Wilhelms des Dritten, jedoch auf eine edlere und uneigennützi⸗ gere Weiſe, zu ſpielen. Er wollte einen großen Land⸗ tag einberufen, die Nation wieder in den Beſitz deſ⸗ ſen, was er ihre Rechte nannte, ſetzen, und der Oli⸗ garhte ein Ende machen. Nur weniger Monate haͤtte es nao ſeiner Meinung bedurft, um beide Nationen, kaum ert noch die entſchiedenſten Feinde, in ihren Grundſäͤtzen, Marimen und Intereſſen zu indentifici⸗ ren. Was er nit dieſem unſinnigen Gerede denn anders kann man es nicht nennen, ſo hoch man den Redner auch achten mag eigentlich ſagen wollte, erhellt aus andern Aeußerungen, durch die er ſich 1 numwundeuer zugſprach, als er im Moniteur und