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Belohnungen thaten große Wirkung; diejenigen, de⸗ nen ſie zu Theil geworden, beſtrebten ſich, derſelben wuͤrdig zu blelben, und es gab Hunderte und Tau⸗ ſende, welche die gleiche Auszeichnung zu verdienen eifrigſt bemuͤht waren. Buonaparte kam nun auf den Gedanken, alle ſolchergeſtalt beehrten Individuen in eine Koͤrperſchaft zu vereinigen, die in manchen Stuͤ⸗ cken den Rittervereinen glich, die im Mittelalter das Gefolge der großen Feudalherren bildeten, und noch, obwohl in einer veraͤnderten Form, bis auf den heutigen Tag beſtehen. Die ſogenannten Ritter⸗ orden waren jedoch ganz im feudalen Geiſte gedacht, es konnten und ſollten nur Perſonen von vornehmer Geburt darin aufgenommen werden. Buonaparte wollte dagegen dieſe Beehrung auf Perſonen von jedem Range ausdehnen, nach derſelben Idee, nach welcher die Denkmuͤnzen, die bei gewiſſen Gelegen⸗ heiten ausgetheilt werden, ſie moͤgen nun aus Gold oder Silber, oder aus gemeinem Metalle beſtehen, doch daſſelbe Gepraͤge tragen. Die Grundzuͤge diefes Inſtituts waren die folgenden:
Die Ehrenlegion ſollte aus einem großen Ver⸗ waltungsrathe und fuͤnfzehn Kohorten beſtehen, die jede ihr beſonderes Hauptquartier in irgend einer bedeutenden Stadt der Republik hatte. Der Ver⸗ waltungsrath zaͤhlte außer den drei Konſuln noch vier andere Mitglieder, und zwar einen Senator,
ferner ein Mitglied des geſezgebenden Körpers des ri


