Teil eines Werkes 
42. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 13 Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

8⁵

verwoͤhnt, keinen Widerſpruch mehr ertragen konnte, und gegen jedes Hinderniß, das einem Lieblings⸗ plane in den Weg trat, wuͤthete. Es iſt fuͤrwahr auch nicht das geringſte Uebel der willkuͤhrlichen Ge⸗ walt, daß derjenige, der ſie uͤbt, verſucht wird, den Accent der gehaͤßigſten Leidenſchaft auf Dinge zu legen, die einzig mit der ruhigſten und unparteilich⸗ ſten Beachtnug des oͤffentlichen Wohls behandelt wer⸗ den ſollten. Dagegen verſichern diejenigen, welche die beſte Gelegenheit hatten, Napoleon kennen zu ternen, daß die leidenſchaftlichen Anfaͤlle, die man zuweilen an ihm bemerkte, nicht ſowohl die Aus⸗ bruͤche einer unbaͤndigen Reizbarkeit, ſondern viel⸗ mehr ein Kunſtgriff waren, diejenigen, mit denen er zu thun hatte, einzuſchuͤchtern und außer Faſſung zu bringen. Die Indignation des erſten Konſuls iſt alſo vielleicht auch ein politiſcher Verſuch geweſen; er mag ſich erinnert haben, daß die Zertruͤmmerung der chineſiſchen Vaſe des Grafen Kobenzl waͤhrend der ſtuͤrmiſchen Scene, die der Unterzeichnung des Traktats von Campo⸗Formio voranging, ihre volle Wirkung gethan hatte. Allein England befand ſich in einer ganz andern Lage als Oeſterreich, und Buo⸗ nayarte haͤtte alles Porzellan in St. Cloud in Stuͤcke ſchlagen koͤnnen, ohne daß dadurch der Gleichmuth des Lords Whitworth auch nur im geringſten er⸗ ſchuͤttert worden waͤre. Dieſeszornige Gerede fuͤhrte weiter zu nichts, nur iſt dadurch der Glaubean