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ſo ſahen ſich Aloys Reding und ſeine wackeren Ge⸗ faͤhrten genoͤthigt, ihre Streitgenoſſen nach einer herzerg reifenden Anrede zu entlaſſen. Eben ſo loͤste ſich die Tagſazung von Schwiz ſelbſt auf, und zwar
wie ſie erklaͤrte, in Folge der Einmiſchung einer be⸗
waffneten fremden Macht, welcher das erſchoͤpfte Land nicht widerſtehen koͤnne.
So ward die Schweiz noch einmal von franzoͤ⸗ ſiſchen Soldaten beſezt. Die Patrioten, die ſich in der Behauptung ihrer Rechte ausgezeichnet, wur⸗ den aufgeſucht und eingekerkert. Aloys Reding, auf⸗ gefordert, ſich zu verbergen, verweigerte dieſes, und antwortete dem franzoͤſiſchen Offizier, der ihn, als das Haupt der Inſurrektion, zu verhaften kam, mit edler Wuͤrde:„Ich habe dem Nufe des Vaterlandes und meines Gewiſſens Folge geleiſtet— vollziehen Sie Ihren Auftrag!“ Er ward hierauf in das Schloß Aarburg als Gefangener abgeführt.
Der Widerſtand dieſer ehrenwerthen Patrioten⸗ ihr ruhiges, wuͤrdiges und maͤnnliches Benehmen,
ihre einfache und ergreifende Einſprache gegen die
Gewalt, unter det ſie lirten, war, wenn dem Vater⸗ lande auch die gehofften Vortheile nicht daraus er⸗ wuchſen, dennoch weder fuͤr die Welt, noch fuͤr die Sache der Freiheit verloren. Ihre ruͤhrenden Kla⸗ gen, in manchem einſamen Thale vernommen, er⸗
zeugten in Gemuͤthern, welche ſich bis jezt begnuͤgt.
hatten, die Siege der Reyublik mit einem gewiſſen


