Teil eines Werkes 
42. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 13 Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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53 des Friedens widmen und dadurch eine ruhigere, wenn gleich nicht weniger ehrenvolle Groͤße erſtreben werde. Rund um ihn her war Friede— es hing lediglich von ihm ab, demſelben Dauer zu geben; er konnte und mußte jezt jenen Rath des Eineas an den Koͤnig von Aetolien befolgen und von ſeinen Ar⸗ beiten ausruhen. Aber er begann nun zu zeigen, daß— von den Zeiten eines Pyrrhus bis zu den ſeinigen herab— der Ehrgeiz mehr Vergnuͤgen an den Wechſeln und Anſtrengungen des Kampfes ſelbſt, als an ſeinen Erfolgen gefunden. Die ganze Macht, die Buonaparte bereits beſaß, ſchien nur in ſofern Werth fuͤr ihn zu haben, als ſie ihm die Mittel an die Hand gab, eine noch groͤßere zu erſtreben; wle ein leichtſinniger und hitziger Spieler verdoppelte er bei jedem Wurfe den Einſaz, bis das Gluͤck, das ihm ſo lange hold geweſen, ihm den Ruͤcken wandte und ſeinen gaͤuzlichen Untergang entſchied. Sein uͤberwiegendes und vorherrſchendes Laſter war Ehr⸗ geiz, den wir ſein einziges Laſter nennen moͤchten, ſchloͤſe er— wenn er von ſo ſelbſtſuͤchtiger Art lſt — nicht noch ſo manche andere ein. 3 Wir halten es fuͤr zweckmaͤßig, bei Fortſetzung unſerer Geſchichte zuerſt jene Begebenheiten zu ſchil⸗ dern, durch welche die allgemeinen Erwartungen von Europa getaͤuſcht und nach einer Pauſe, die nicht viel uͤber ein Jahr dauerte, die Schrecken des Kriegs erneuert wurden. Die innere Geſchichte Frankreichs