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verwundern war es, daß ſich noch eine Minoritaͤt von einigen wenigen Republikanern fand, welche mit Carnot an ihrer Spitze den Antrag mit nein be⸗ antworteten. Dieſer Staatsmann bemerkte, als er ſeine Stimme unterzeichnete, er unterſchreibe ſein Deportationsurtheil. Allein er irrte ſich. Buona⸗ parte ſah ſich ſo maͤchtig, daß er bereits gnaͤdig ſeyn und einen Schein von Unparteilichkeit annehmen durfte, indem er diejenigen ungeſtraft ließ, welche ſich geweigert hatten, fuͤr die Vergrößerung ſeiner Macht zu ſtimmen.
Er wagte jedoch nicht, an das Volk den weitern Antrag auf die Ausdehnung ſeiner Macht auch jen⸗ ſeits ſeines Todes, welche ſein freigebiges Geſchenk ihm fuͤr ſein ganzes Leben gegeben hatte. Ein ein⸗ facher Senatsbeſchluß raͤumte Buonaparten das Recht ein, durch einen teſtamentariſchen Akt ſeinen Nach⸗ folger zu ernennen; ſo daß Napoleon ſeine Kinder oder Verwandte auf den Thron von Frankreich wle in ein Privaterbe ſetzen, oder ihn, gleich Alexandern, an den beguͤnſtigſten ſeiner Generallieutenants uͤber⸗ laſſen konnte. Zu einem ſolchen Schritt hatte die Herrſchaft eines Militaͤrchefs in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren die ſtolze Demokratie und die hartnaͤckige Loyalitaͤt der beiden Faktionen, ge⸗ bracht, welche ſich vor dieſer Periode um den Beſſz von Frankreich geſtritten hatten. Napoleon hatte W Scpotes Werke. X.II 4


