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in Oſtindien.— Recht der Durchſuchung zur See.— Pauls Tod.— Seine Wirkungen auf Buonaparte.— Egyptens Ange⸗ legenheiten.— Klebers Ermordung.— Menou zu ſeinem Nach⸗
folger beſtimmt.— Ein brittiſches Heer landet in Egypten.— Schlacht und Sieg bei Alexandrien— Tod des Sir Ralph Abercromby.— General Hutchinſon folgt ihm— Der fran⸗
zöͤſiſche General Beuiard kapitulirt— ein Gleiches thut Menou. — Der Krieg in Egypten wird ſiegreich beendigt.
Nachdem wir einen Ueberblick uͤber die inneren
Angelegenheiten Frankreichs waͤhrend des Anfangs
von Buonapartes Herrſchaft gegeben, wenden wir uns zu ſeinen Verhältniſſen nach auſſen, die ſeit dem
Luͤneviller Frleden den Anſchein der hoͤchſten Wich⸗ tigkelt gewonnen hatten, ſo ſehr war der Lauf der meuſchlichen Dinge durch die Talente und das Gluͤck eines einzigen Mannes veraͤndert worden. Frank⸗ reich war durch den Luͤneviller Traktat nicht blos in dem ſicheren Beſiz eines Gebiets, das ſich bis an die ufer des Rheinſtroms erſtreckte, die Nationen umher ſtanden auch unter den ſcheinbaren Titeln
von Protektion oder Alliance in ſolcher Abhaͤngigkeit
von ihm, als ob ſie integrirende Theile ſeiner Herr⸗
ſchaft waͤren. Holland, Italien und die Schweiz wa⸗
ren ſeinem Willen unterthan, Spanien bewegte ſich gleich einer Puppe nach ſeinem Wink, Oeſtreich war gedemuͤthigt und niedergeſchlagen, Preußen hatte noch ſeine Verluſte von dem erſten Revolutionskrieg in friſchem Andenken, und Rußland, das allein als
noch ungebeugt von Beſorgniß wegen Frankreich er⸗
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