Teil eines Werkes 
42. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 13 Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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13 Napoleon ehren, ſo ward der Katechumene gelehrt, ſtand ſo hoch als Gott zu ehren und Gott zu dienen ſich ſeinem Willen widerſetzen, hieß ſich die Strafe der ewigen Verdammniß zuziehen.

In buͤrgerlichen Angelegenheiten ſezte Buona⸗ parte ſeine Talente in gleiche Thaͤtigkeit, und wußte die Sicherheit und die Intereſſen der Nation mit der Erhoͤhung ſeiner eigenen Macht aufs innigſte zu verbinden. Er lachte uͤber die Idee einer freien Verfaſſung.Die einzig noͤthige und nuͤtzliche freie Verfaſſung, meinte er,beſtuͤnde in einem guten Civilcoder; indem er nicht bedachte, oder nicht be⸗ denken wollte, daß die beſte Rechtsordnung, die keine beſſere Garantie als den Willen eines unum⸗ ſchraͤnkten Fuͤrſten hat, um nichts ſicherer iſt, als eine Perle, die an einem Haare haͤngt. Wir laſſen jedoch Napoleon da ſein Recht wiederfahren, wenn wir anerkennen, daß er ſich mit maͤnnlicher Beharr⸗ lichkeit an die gigantiſche Arbeit eines Coder von Inſtitutionen machte, der die unermeßliche Manch⸗ faltigkeit von Provinzialgeſetzen, die in den verſchie⸗ denen Theilen Frankreichs beſtanden, erſetzend, und die beſondern und zeitigen in den manchfaltigen po⸗ litiſchen Kriſen der Revolution getroffenen Anord⸗ nungen aufhebend die Grundlage eines gleichfoͤrmi⸗ gen Nationalgeſetzbuches bilden ſollte. Zu dem Ende berief eine Ordonnanz der Konſuln die groͤßten Rechts⸗ zelehrten Yortalis Trouchet, Bigot, Preamenu und