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41. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 12. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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117 bieten, ſo muß es Leute geben, deren Gewerbe es iſt, die Schuldigen aufzuſpuͤren, und fuͤr die Juſtizbehoͤrde aufzubringen, ſo wie es wegen des Gewuͤrms in der Thierwelt Geier und Raben⸗ kraͤhen geben muß, um ihre Anzahl zu vermindern; da aber die Vortrefflichkeit dieſer Schuzengel des Staates großen Theils von ihrer Vertrautheit mit den Kunſtgriffen, Kniffen und Schlichen dieſer Schul⸗ digen abhaͤngt, ſo kann man nicht von ihnen erwar⸗ ten, daß ſie nicht denſelben Abſcheu vor Verbrechen und Verbrechern haben, wie bei andern Menſchen⸗ kindern der Fall iſt. Im Gegentheil, ſie ſtehen in einer gewiſſen Symvathie mit ihnen, gleichwie es bei den Jaͤgern mit dem Wilde, das der Gegen⸗ ſtand ihrer Verfolgung iſt, der Fall ſeyn ſoll; da ferner ein großer Theil ihrer Beſchaͤftigung auf dem Wege der Spionerie vor ſich geht, ſo muͤſſen ſie auch geſchickt ſeyn, in den Manieren und mit den An⸗ ſichten derer aufzutreten, die ſie entdecken wollen; ſie werden haͤufig durch Eigennuz verleitet. Ver⸗ brechen zu leiten, zu ermuthigen, ja ſogar anzu⸗ ratben damit ſie den fuͤr die Ueberfuͤhrung der Miſſethaͤter gebuͤhrenden Lohn empfangen.

Dazu abgerichtet, Verbrechen aufzudecken, iſt die Agentſchat ſolcher Perſonen obgleich unvermeid⸗ lich, jedoch noch weit furchtbarer und gefaͤhrlicher. Moraliſche Vergehen koͤnnen nach aller Wahr⸗ ſcheinlichkeit, nicht wohl wuͤrdigen und ſchuldloſen