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beſte Meinung von Buonaparte, und glaubten von ihm, er werde zu ſeiner Zeit und auf ſeine Weiſe ſich fuͤr die verbannte koͤnigliche Familie verwenden. Den Enthuſiaſten dieſer Partei wollte es nicht in den Kopf, daß der neuerrichtete franzoͤſiſche Koͤnigs⸗ thron von einem Andern, als von einem Bourbon eingenommen werden ſollte; das Wiederaufleben der Monarchie, ohne die gleichzeitige Wiederherſtellung des rechtmaͤßigen Monarchen, war ihnen undenkbar; ſie konnten nicht glauben, daß ein emporgekommener korſiſcher Soldat als Uſurpator auftreten, und daß Frankreich ſich eine ſolche Anmaßung auch nur fuͤr einen Augenblick gefallen laſſen wuͤrde. Die Fran⸗ zoſen hatten ſich durch den Namen der Freiheit al⸗ lerdings irre fuͤhren laſſen; ſeitdem aber dieſe Taͤu⸗
ſchung verſchwunden, mußte, ſo meinten ſie, ihre
natuͤrliche Liebe zu ihrem alten Herrſcherſtamm wie⸗ der erwachen und wie eine vom Schlamm gereinigte Quelle wieder in dem alten Rinnſaale ſich ergießen.
Der Glaube, daß Buonaparte mit der Wiederher⸗ ſtellung der Bourbons umgehe, war unter den Roya⸗ liſten ſo allgemein verbreitet, daß mehrere Agenten der koͤniglichen Familie ſo weit giengen, diesfalls
ſeine Geſinnungen zu ſondiren. Der Praͤtendent,
nachmals Ludwig XVIII. genannt, ſchrieb ſelbſt au den erſten Konſul einen Brief folgenden Inhalts: „Sie koͤnnen das Gluͤck Frankreichs eben ſo wenig ohne meine Wiederherſtellung bewirken, als ich den


