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geſteigerten Ehrgeizes und einer durch Widerſtand gereizten Heftigkeit abwechſelnd. Allein man darf nicht uͤberſehen, daß die noch neue Herrſchaft Na⸗ poleon's damals noch nicht ſo befeſtigt war, als daß er ſich den Schwaͤchen ſeines Gemuͤths und ſeines Temperaments haͤtte hingeben koͤnnen.
In ſeinem Betragen gegen Portugal wich er je⸗ 8 doch won der Maͤßigung ab, die er ſich bis dahin zur Regel gemacht hatte. Der portugieſiſche Staat, der alte und treue Verbuͤndete Englands, war eben dar⸗ um fuͤr den erſten Konſul ein Gegenſtand des Miß⸗ fallens. Er ſtellte daher an den Koͤnig von Spa⸗ nien, dem unterwuͤrfigen Vaſallen Frankreichs, ſeit⸗ dem beide Laͤnder mit einander im Frieden waren, das Anſinnen, dem Prinzen Regenten von Portugal, dem Gemahl ſeiner Tochter, den Krieg zu erklaͤren. Es geſchah, und die ſpaniſche Armee, durch eine franzoͤſiſche unter Leclerc verſtaͤrkt, ruͤckte in Portn⸗ gal ein, nahm die Feſtungen Olivenza und Almeida, und zwang den Prinzen Regenten, am öten Juni 1801 einen Vertrag zu unterzeichnen, worin er ſich anheiſchig mach⸗ te, den engliſchen Schiffen ſeine Haͤfen zu verſchließen, auch Olivenza und andere feſte Plaͤtze an der Gua⸗ diana an Spanien abzutreten. Buonaparte war uͤber dieſen Vertrag ſehr unzufrieden, verweigerte ſeinen Beitritt und erklaͤrte zugleich, daß die Armee von Leclerc noch laͤnger in Spanien bleiben muͤſſe. Am 29ſten September geruhte er endlich, Portugal den


