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41. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 12. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Aufforderung Folge leiſteten, erwartete jedermann, daß Murat nach Rom marſchiren und die roͤmiſche Republik wieder ins Leben rufen wuͤrde. Dies ge⸗ ſchah aber nicht. Murat vermied, zufolge der von dem erſten Konſul erhaltenen Weiſung, das Kirchen⸗ gebiet, und ſetzte ſogar in dem ſogenannten Erb⸗ theile des heiligen Petrus die paͤbſtlichen Beamten wieder ein. Dieſe uͤberraſchende Wendung der Dinge hatte ihren Grund in der hoͤhern Politik Napoleon's.

Wir ſind gegen Napoleon gewiß nicht ungerecht, wenn wir behaupten, daß die Religion uͤber ihn we⸗ nig oder gar nichts vermocht habe. Einige unklare, aber tiefgewurzelte fataliſtiſche Meinungen ſcheinen, ſo viel wir beurtheilen koͤnnen, den Gehalt ſeines theoretiſchen Glaubens ausgemacht zu haben. Wir koͤnnen ihn kaum einen Deiſten nennen, der chriſt⸗ liche Glaube und Gottesdienſt aber blieb ihm fremd. Doch erkannte er in dem Daſeyn einer National⸗ religion ein den Zwecken der Politik dienliches Mit⸗ tel. In Aegypten wollte er ſich fuͤr einen Geſandten des Himmels gehalten wiſſen, und ob er gleich ſich nicht beſchneiden ließ, Wein trank und Schweine⸗ fleiſch aß, gab er ſich dem ungeachtet fuͤr einen An⸗ haͤnger des Propheten aus. Er verwies den Tuͤrken ihre Feindſchaft;„die Franzoſen,“ ſagte er,„haben aufgehoͤrt, die Anhaͤnger von Jeſus zu ſeyn, und jetzt, wo ſie zum Islamismus uͤbergetreten ſind, wollen die Rechtglaͤubigen diejenigen bekriegen, die