Teil eines Werkes 
40. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 11. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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blos auf das Kriegsweſen beſchraͤnken wuͤrde, und jetzt mußte er hoͤren, wie dieſer auch uͤber alle Ge⸗ genſtaͤnde, die in das Fach der Politik, der Finanzen, des Kirchen⸗ und Juſtizweſens einſchlugen, ſich mit der groͤßten Beſtimmtheit und Feſtigkeit ausſprach. Er ſchien mit einem Worte einen ſelbſtſtaͤndigen und unabhaͤngigen Gehülfen ſo ſehr entbehren zu koͤn⸗ nen, daß Sieves ſchon in der erſten Sitzung erkann⸗ te, es ſey fuͤr ihn nichts mehr zu hoffen und die Revolution habe ihr Ziel erreicht. Bei ſeiner Zuruͤck⸗ kehr nach Hauſe ſagte er zu Talleyrand, Boulay, Roͤ⸗ derer, Chabanis und andern Staatsmaͤnnern, mit denen er die Revolution des 18ten Brumaire bera⸗ then und vorbereitet harte:Meine Herren! bekuͤm⸗ mern Sie ſich nicht laͤnger um Staatsangelegenhei⸗ ten; wir haben einen Herrn Buonaparte weiß⸗ vermag und will Alles. Aus dieſer Aeußerung konnten diejenigen, an die ſie gerichtet war, ſchließen, daß der naͤchſte und un⸗ mittelbare Zweck der Revolution verfehlt ſey; daß die Regierung nicht laͤnger auf einer volksthuͤmlichen Grundlage beruhe, ſondern daß alle Regierungsmaßre⸗ geln in weit groͤßerem Maße, als es je unter den Bourbons der Fall geweſen, von der Willkuͤhr und dem Gutduͤnken eines einzigen Mannes abhaͤngen wuͤrde. Man fuͤhlte inzwiſchen die Nothwendigkeit, ohne laͤngern Aufſchub irgend eine Regierungsform ſeſtzu⸗