Teil eines Werkes 
40. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 11. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

11²

Zeit auf dieſem Poſten, weil er, ein Demokrat aus Grundſatzen, die perſoͤnliche Erhebung Napoleon's miß⸗ billigte; waͤhrend der Zeit ſeiner Verwaltung hat er aber hinſichtlich der Ordnung in dieſem Fache und der Kriegsplane, die er mit Buonaparte und Mo⸗ reau gemeinſchaftlich entwarf, die wichtigſten Dienſte geleiſtet.

Auch die Wunden, die der innere Krieg dem Lande geſchlagen hatte, wußte Napoleon mit derſelben Geſchicklichkeit und demſelben Gluͤck zu heilen. Die Chouans hatten unter verſchiedenen Anfuͤhrern in den weſtlichen Provinzen großen Unfug getrieben; allein der Zweifel an eine Begnadigung, der ſo viele Unzu⸗ friedene zu deren Fahnen trieb, verſchwand allmaͤhlig und die beſaͤnftigenden Maßregeln der neuen Konſu⸗ larregierung trugen viel dazu bei, daß ſie Frieden mit Buonaparte ſchloſſen. Sie thaten dieß um ſo lieber, als viele von ihnen der Meinung waren, der erſte Konſul gehe damit um, allmaͤhlig, und wie die Gelegenheit ſich dazu darbot, die Wiederherſellung der Bourbons zu vollenden. Manche von den Haͤup⸗ tern der Chouans unterwarfen ſich ihm, und ließen ſich in der Folge ſein Regiment gefallen. Dieß tha⸗ ten insbeſondere die Haͤupter der koͤniglichen Armee⸗ Chatillon, Suzannet, D'Autichamp, unter Bedingun⸗ gen, die, weil ſie liberal waren, auch von ihnen red⸗ lich gehalten wurden. Selbſt Bernier, Rektor von St. Lo, ein in der Veydée vielvermoͤgender Mann, bequemte