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in ihrer Beziehung auf das Intereſſe der beiden ein⸗ ander entgegenſtrebenden Parteien gewuͤrdigt. Da fer⸗ ner die Direktoren keinen beſtimmten Plan hatten, und bei jedem ihrer Schritte einzig darauf bedacht waren, das Gleichgewicht zwiſchen den beiden Parteien zu erhalten, um beiden gebieten zu koͤnnen, ſo konn⸗ ten ſie auch keine perfoͤnlichen Anhaͤnger und Stuͤzen haben, ausgenommen in der veraͤchtlichen Klaſſe jener Menſchen, die ihre Politik nach ihrem Intereſſe be⸗ quemen, und die, obgleich ſie es mit jeder beſtehen⸗ den Regierung halten, doch inſtinktartig den Angen⸗ blick gewahren, wo ihren Goͤnnern die Gewalt ent⸗ ſchluͤpfen will, und dieſelben dann ohne weiteres ver⸗ laſſen.
Gleichwohl haͤtten die Direktoren, wenn ſie Maͤn⸗ ner von Talent, Rechtſchaffenheit und Karakterſtaͤrke, beſonders aber, wenn ſie unter ſich ſelbſt einig gewe⸗ ſen waͤren, mittelſt einer feſten und ſtandhaften Poli⸗ tik, Frankreich gar leicht regieren koͤnnen. Die große Maſſe der Nation war in den Stuͤrmen der Revolu⸗ tion gegen alle politiſchen Fragen gleichguͤltig gewor⸗ den, und geneigt, ſich unter jede Regierung zu fuͤgen, die Sicherheit des Lebens und des Eigenthums ver⸗ ſprach. Selbſt die Faktionen hatten ihre Thatkraft ¹ verloren. Unter den Anhaͤngern der nonarchiſchen Regierungsform gab es viele, denen es nur um dieſe Form, die ſie fuͤr Frankreich als die Geeignetſte hielten, zu thun, denen aber die Perſon des Herrſchers ſelbſt
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