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kunden, eine Unterhandlung zur Befreiung der tür⸗ kiſchen Gefangenen eingeleitet hatte!
Mit dieſem glaͤnzenden und voͤllig entſcheidenden Siege bei Abukir ſchloß ſich Napoleon's millitaͤriſche Laufbahn im Orient. Ohne dieſen Sieg haͤtte Napo⸗ leon, ohne ſeinen ganzen Kredit zu verlieren, ſeine Armee nicht verlaſſen koͤnnen. Erſt nach dieſem Sie⸗ ge konnte er ſagen, daß Aegypten einſtweilen ſicher⸗ geſtellt ſey.
Seine militaͤriſchen Plane waren ihm i in der That durchgaͤngig gelungen, und Aegypten war der Herr⸗ ſchaft Frankreichs ſo ſehr unterworfen, als es durch das Schwert geſchehen konnte. Auch behaupteten die Franzoſen noch zwei Jahre lang, wie der ſtarke Mann in der Parabel, ſich in dem Beſitze des erworbenen Hauſes, bis ein Staͤrkerer kam, der ſie wieder dar⸗ gus verdraͤngte.
Allein obgleich der Sieg uͤber die Tuͤrken den Franzoſen einſtweilen den unbeſtrittenen Beſitz von Aegypten verſchaffte, ſo b fand ſich doch Buonaparte in einer Lage, wo ſeine Einbildungskraft nicht laͤnger in glaͤnzenden und unermeßlichen Ausſichten ſchwelgen konnte. Seine Streitkraͤſte waren bedeutend geſchmaͤcht; das Mißgeſchick von Acre lebte in dem Andenken al⸗ ler, die Zeugen davon geweſen waren. Der Marſch nach Konſtantinopel war fortan eine Unmsglichkeit,— der nach Indien einsleerer Traum. Die Gruͤndung einer franzoͤſiſchen Kolonie in Aegypten, von welcher


