137 befanden, wurden von den Tuͤrken, Maugrabinen und Arnauten ſorgſaͤltig abgeſondert, und bierauf in Frei⸗ beit geſetzt und in ihr Land zuruͤckgeſchickt, waͤhrend die uͤbrigen als Gefangene bewacht blieben. Dieſe erhielten
wurden in allen Stuͤcken wie Kriegsgefangene behandelt. Dies geſchah am 18ten Maͤrz. Am eoſten, alſo zwei Tage ſpaͤter, mußten dieſe Gefangenen, in der Mitte eines ſtarken, von dem General Bon befehligten Vier⸗ ecks, die Stadt verlaſſen. Miot verſichert uns, er habe dieſe ungluͤckliche Kolonne zu Pferd begleitet und ſey Zenge des ganzen Hergangs geweſen. Die Tuͤrken ſahen ihr Schickſal voraus, ohne ſich zu Klagen oder Bitten herabzulaſſen. Still und gefaßt ſchritten ſie vorwaͤrts. Die Vornehmeren unter ihnzn ſchienen die andern zu ermahnen, ſich, wie es den Dienern des Propheten zieme, dem Schickſal zu unterwerfen, das nach ihrem Glauben auf ihre Stirne geſchrieben war. Sie wurden nach den Sandhuͤgeln im Suͤdoſten von FJaffa geleitet, daſelbſt in kleine Abtheill ngen getheilt und mit Mus⸗ ketenſchüͤſſen getoͤdtet. Dies dauerte ziemlich lang; den blos Verwundeten gab man, wie bei den Fuſilladen in der Revolution, mit dem Bajonet vollends den Todes⸗ ſtoß. Ihre Koͤrper wurden auf einander geſchichtet und bildeten eine Pyramide, die jetzt noch zu ſehen iſt, und die, wie ſie fruͤher aus blutigen Leichnamen beſtand, jetzt aus menſchlichen Gebeinen beſteht.


