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39. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 10. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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damit die Entſchaͤdigung fuͤr Oeſterreich zu vergroͤßern; obgleich Venedig, ſo viel Buonaparte wußte, immer der angenommenen Neutralitaͤt treu verblieben war. Um dieſe Ungerechtigkeit wieder gut zu machen, muß⸗ te eine andere begangen werden. Der venetianiſche Staat ſollte die Legationen Bologna, Ferrara und Romagna ſtatt der Laͤndereien erhalten, die er an Oeſterreich abgeben mußte; allein dieſe Legationen waren die Hauptbeſtandtheile der transpadaniſchen, von Buonaparte ſelbſt gegründeten Republik.

Dieſe Lande, deren Bewohnern er Hoffnung auf eine freie Volksregierung gegeben hatte, war er im Begriff, zu dem Gebiete von Venedig, der eifer⸗ ſüchtigſten Oligarchie von der Welt zu ſchlagen, die es ihnen wahrſcheinlich nicht wuͤrde verziehen haben, daß ſie ſich nach Freiheit geluͤſten ließen.

Dieß war die erſte Grundlage des Traktats von Leoben, nach welchem ſich ergibt, daß die Bevollmaͤch⸗ tigten der beiden großen Maͤchte die alten und neuen ſchwaͤcher t Staaten von zweitem Range als bloße Zu⸗ gaben betrachteten, die ſie, um das Gleichgewicht her⸗ zuſtellen, nach Gefallen in die eine oder die andere Wagſchale zu legen ſich herausnahmen. 3

Es iſt wahr, die neugeborne cisalpiniſche Republik entging dem Schickſal, das ihr Schutzherr und Gruͤn⸗ der uͤber ſie verhaͤngt hatte; denn, nachdem dieſe Anordnung vorlaͤufig getroffen war, kam die Nachricht von dem Aufſtand Venedigs, dem Angriff auf die

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