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Oeſterreich und Frankreich genannt werden durften, fanden dieſe zwei hohen contrahirenden Parteien große Schwierigkeit, das Gebaͤude des Friedens uͤber den Grundlagen aufzufuͤhren, welche durch die Praͤlimi⸗ narien zu Leoben gelegt worden waren. Ja, es ſchien, als ob einige Hauptbedingungen, die bisher als die Grundſteine des Traktats angeſehen wurden, bereits ſollten umgeſtoßen werden. Man wird ſich erinnern, daß Oeſterreich fuͤr die Abtretung von Flandern und allen Laͤndereien am linken Rheinufer, die feſte Stadt Mainz mit eingeſchloſſen, die ſie für immer an Frank⸗ reich abgab, auf einer andern Seite Entſchaͤdigung verlangte. Der urſpruͤngliche Plan ging dahin, daß die lombardiſche Republik, die jezt die cisalpiniſche genannt wurde, alle die Lande von Piemont, oͤſtlich bis zu dem Oglio⸗Fluß umfaſſen ſollte. Die weſt⸗ waͤrts von dieſem Fluſſe gelegenen ſollten als ein
Erſatz fuͤr die Abtretung Belgiens und das linke Rhein⸗
ufer an Oeſterreich uͤberlaſſen werden. Der Oglio entſpringt in den Alpen, fließt durch die fruchtbaren Diſtrikte von Brescig und Cremasco herab, und faͤllt nahe bei Borgoforte in den Po, indem er Mantua mit ſeinem linken Ufer einfriedigt. Dieſe ſtarke Fe⸗ tung, der Schluͤſſel von Italien, ſollte zu Folge dieſer Verfuͤgung an Oeſterreich zuruͤckgegeben werden. Noch weiterer Erſatz ſollte dem Kaiſer zu Folge der Praͤliminarien von Leoben werden. Venedig ſollte
ſeines Gebietes auf dem Feſtlande beraubt werden, um
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