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39. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 10. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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ſeine Vermittlung wurde in ſofern anerkannt, als die Graubuͤndner vor ihm ſich wegen ihrer widerſpen⸗ ſtigen Unterthanen verantworteten. Buonaparte gab ſeine Meinung dahin, daß er dem Kanton Graubün⸗ den, der aus drei Buͤnden beſteht, rieth, ihre Vel⸗ teliner Unterthanen in der Eigenſchaft eines vierten Bundes in den Genuß ihrer Rechte und Freiheiten aufzunehmen.

Dieſer gemaͤ ßigte Vorſchlag mag als Entſchuldi⸗ gungsgrund fuͤr die Unregelmaͤßigkeit der Einmi⸗ ſchu grlten. 3

Die Abgeordneten Graubuͤndens waren jedoch aͤu⸗ ßerſt aufgebracht uͤber einen Vorſchlag, der nichts Ge⸗ ringeres bezweckte, als ihre Unterthanen zu ihren freien Bundesbruͤdern zu machen, und dem italieniſchen Sklaven, der aus der Aoda trank, gleiche Rechte mit dem freigebornen Schweizer zu geben, der aus den Waſſern des Rheines trinkt. Als ſie ſeinen Vorſchlag verwarfen, ſeinen Richterſtuhl verließen, und in Bern, Paris, Wien und an andern Orten Beiſtand ſuchten, beſchloß Napoeon, wegen ſtrafbaren Ausbleibhens ge⸗ gen ſie einzzſeypriten, und erklaͤrte, daß, weil Grau⸗ buͤnden micht vor ihm erſchienen ſey, noch auch ſeine Weiſungen bethlgt, und die Bevoͤlkerung Veltelins als neuen Theil in ihre Vereidung aufgenommen ha⸗ be, der Staat oder Diſtrikt von Veltelin in Zukunft einen Beſtandtheil der eisalpiniſchen Republik aus⸗ machen ſollte. Graubuͤnden demüuthigte ſich zu ſpaͤt,

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