16 derungen dahin gingen, die Garantie einer unabhaͤn⸗ gigen Exiſtenz ihres Staates als einer Demokratie zu erhalten. Mittlerweile mußte die Nothwendigkeit,
Mittel fuͤr die Befriedigung der Raubgier der Fran⸗
zoſen aufzubringen, die proviſoriſche Regierung zu ge⸗ zwungenen Ankehen ermaͤchtigen, und auf dieſe Weiſe beraubten ſie, allem Gaſtrecht zum Trotz, den Herzog von Modena(welcher ſich bei dem erſten Eintritt Na⸗ poleons in die Lombardei nach Venedig gefluͤchtet hatte) der ihm noch uͤbrigen Schaͤtze, die ſich auf 190/000 Zechinen beliefen.
Zweites Kapitel.
Napoleons Liebes⸗Correſpondenz mit Joſephine.— Sein Hof zu Montebello.— Unterhandlungen und Beluſtigungen daſelbſt.— Genua.— Revolutionärer Geiſt der Genueſer.— Sie empören ſich, werden aber von der Regierung zu Paaren getrieben.— Die Franzoſen werden geplündert und eingekerkert.— Buonavarte kegt ſich ins Mittek, und ſchreibt ihnen die Umriſſe einer neuen Regierung vor.— Sardinien.— Neapel.— Die cispadaniſche, transpadaniſche und emilauiſche Republiken, unter dem Namen der eisalpiniſchen Republik vereinigt.— Veltlin.— Graubün den.— Veltlin mit der Lombardei vereinigt.— Großer Gewinn Italiens, der italieniſche Charakter wird durch dieſe Verände rungen gehoben.— Schwierigkeiten bei Schließung eines Frie⸗
dens zwiſchen Frankreich und Orſterreich.— Das Direktorium
und Napoleon haben verſchiedene Anſichten.— Der Friedens traktat von Campo Formio.— Buonaparte verabſchiedet ſich von der Armee in Italien, um als franzöſiſcher Bevollmächtigter in Raſtadt aufzut reten.
Wenn der Frieden zuruͤckkehrt, bringt er die hei⸗
miſchen Neigungen mit ſich zuruͤck, und bietet die Mit⸗
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