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den Partei entgegen kaͤmen. Allein dieß war durch⸗ aus nicht der Fall. Im Gegentheil hatten ſie das Ungluͤck, zu finden, daß der Aufſtand, wozu das Ab⸗ feuern der Gewehre das Signal gab, nicht gegen die Ariſtokraten, ſondern gegen diejenigen gerichtet war, welche die Vernichtung ihrer National⸗Unabhaͤngigkeit in Vorſchlag brachten. Bewaffnete Rotten ſchrieen; „hoch lebe Sankt Markus, Verderben uͤber die Herr⸗ ſchaft der Fremden!“ Andere ſteckten allerdings da⸗ gegen mit der Loſung„Preiheit in Ewigkeit“ drei⸗ farbige Fahnen auf.
Die abgedankten und menterſſchen Soldaten miſch⸗
ten ſich in die feindlichen Banden, und bedrohten die Stadt mit Feuer und Plünderung.
In Mitte dieſer furchtbaren Verwirrung und waͤh⸗ rend die Parteien aufeinander feuerten, wurde in Eile eine proviſoriſche Regierung ernannt. Man ſchickte Fahrzeuge ab, um 3000. ſranzeſiſche Soldaten in die Stadt zu bringen. Dieſe beſezten den Sankt Markusplatz, wogegen nur wenige Bewohner ſchrieen: der groͤßere Theil, welcher wahr cheinlich die abſcheu⸗ liche Tyrannei der alten Ariſtokratie um nichts weniger
fühlte, ſah ihren Fall mit traurigem Schweigen an,
weil mit den alten Inſtitutionen ihres Paterlandes,
deren Verluſt zwar zum größten Theil nicht zu bedauern
war, auch die Ehre und die Unabhangigkeit des Etna⸗ des ſelbſt verloren ging⸗ Die Bedingungen, melche die Franzoſen zug eſtan⸗


