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38. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 9. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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der Piave dreißig Meilen weiter oſtwaͤrts derſelben parallel kaufenden Fluſſe. Auf den Ebenen an dem Tagliamento konnte der Erzherzog ſeine treffliche Reiterei verwenden, die von jeher der Stolz der oͤſterreichiſchen Armeen geweſen iſt. Sollte er aus dem an feſten Stellungen ſo reichen Gebirgslande, das er inne hatte, und wo er die Straße, die, zwiſchen dem Gebirge und dem adriatiſchen Meere hinziehend, eine Verbindung zwiſchen Wien und Italien durch das Kaͤrnthnerland einleitet, deckte, vertrieben werden, ſo mußte man ihn nicht nur in der Fronte angreifen, was Buonaparte ſich ſelbſt vorbehielt, ſondern auch durch Bedrohung ſeines rech⸗ ten Fluͤgels auf der Gebirgsſeite zu einem uͤberell⸗ ten Ruͤckzuge zwingen. Letzteren Auftrag erhielt Maſſena mit ſeiner Diviſion, und er vollzog denſel⸗ ben mit der groͤßten Geſchicklichkeit und Tapferkeit. Am 11. Maͤrz ging er uͤber die Piave und an die⸗ ſem Fluſſe hinauf in das Gebirge gegen Belluno, indem er das kleine Obſervationskorps von Lufig⸗ nan vor ſich her trieb und ſo lebhaft draͤngte, daß der Nachtrab deſſelben, der aus 500 Mann beſtand, lic ergeben mußte.* Der Erzherzog Karl behauptete indeſſen ſeine Stellung an dem Tagliamento, und die Franzoſen, von Napoleon ſelbſt gefuͤhrt, naͤherten ſich dem rech⸗ ten Ufer dieſes Fluſſes und ſchienen den Uebergag mit Gewalt erzwingen zu wollen. Dies war jedoch nicht

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