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durch das! Niedermetzeln von hundert Franzoſen zu Verona;— Beſtürzung deſſelben bei der Nachricht, daß zwiſchen Oeſterreich und Frankreich ein Waffenſtillſtand abgeſchloſſen ſey.— Umſtän⸗ de, die dieſen herbeiführen.— Der Erdzherzog zieht ſich eiligſt nach Wien zurück.— Seine Ausſichten, daſſelbe mit Erfolg zu vertheidigen.— Unſchlüſſigkeit der Regierung und des Volks;— Anterzeichnung des Vertrags von Leoben.—
Durch ſeine Siege am Rhein, durch ſeine Be⸗ liebtheit bei den Soldaten erſchien der Erzherzog Karl als der geeignetſte Feldherr zur Bekaͤmpfung des jungen Generals der franzoͤſiſchen Republik, der, wie der Guͤnſtling einer Fee, alle Gegner, die gegen ihn aufgetreten waren, niedergeworfen hatte. Eu⸗ ropa verſchob ſein Urtheil uͤber den wahrſcheinlichen Ausgang dieſes Kampfes. Beide Feldherren waren jung, ehrgeizig, begeiſtert fuͤr ihren Beruf, angebe⸗ tet von ihren Soldaten. Beider Ruhm war in die weite Welt erſchollen, und obgleich Buonaparte ſte⸗ tiger geſiegt hatte, ſo war doch nicht zu laͤugnen, daß die Plane des Erzherzogs, wenn auch nicht ſo glaͤnzend und originell, wie jene ſeines großen Geg⸗ ners, doch richtig und tief gedacht waren, und oft große Reſultate bewirkt hatten, wie z. B. die Nie⸗ derlage von Jourdan und den Ruͤckzug von Moreau.
Hinſichtlich zweier Punkte ſtand jedoch der oͤſten⸗ reichiſche Prinz weit hinter Napoleon: er hatte nicht, wie dieſer, das lebendige, unwandelbare Selbſtver⸗ trauen, das den guͤnſtigen Augenblick zur Ausfuͤh⸗


