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bewerkſtelligt hatte, wo er mittelſt der Bruͤcke nach Gefallen die Offenſive wieder ergreifen oder in ei⸗ ner Stellung hinter der Etſch den Feind erwarten konnte, nahm er ſofort die Stellungen von Rivoll und Corona, wohin die von Davidowich geſchlagenen Truppen ſich zuruͤckgezogen hatten, in Augenſchein.
Dieſe Truppen erſchienen vor ihm mit niedergeſchla⸗ genen Blicken, und Napoleon machte ihnen Vor⸗ wuͤrfe wegen ihres Betragens.„Ich bin mit Euch unzufrieden,“ ſagte er;„Ihr habt weder Kriegs⸗ zucht, noch Ausdauer, noch Tapferkeit bewieſen. Ihr habt Euch aus Stellungen vertreiben laſſen, in denen eine Handvoll tapferer Maͤnner eine ganze Armee haͤtte aufhalten koͤnnen. Ihr ſeyd nicht laͤn⸗ ger franzoͤſiſche Soldaten; man ſchreibe auf Eure
Fahnen:„„Sie gehoͤren nicht zu der Armee von
Italten!““ Thraͤnen des Kummers und der Be⸗ ſchaͤmung erwiederten dieſe Rede— aber ſelbſt die Regeln der Kriegszucht konnten den Ausbruch eines tief verletzten Gefuͤhls nicht ganz verhindern; meh⸗ rere Grenadiere, die ſich in fruͤhern Gelegenheiten
Ehrenzeichen verdient hatten, riefen aus dem Glied:
„General, wir werden verkannt; ſtellen Sie uns in das vorderſte Treffen, und Sie ſollen ſehen, ob wir zur italieniſchen Armee gehoͤren oder nicht!“ Buo⸗ naparte, der nun die bezweckte Wirkung hervorge⸗ bracht hatte, ſprach hierauf in einem mildern Tone zu ihnen, und die Regimenter, die einen ſo ſtren⸗
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