Teil eines Werkes 
38. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 9. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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worden, und hing mit Begeiſterung an dem Feld⸗ herrn, der ſie von den unwirthſamen Alpen in die⸗ ſes gelobte Land gefuͤhrt und ihre Leiſtungen ſo ge⸗ ſchickt geleitet hatte, daß ihr unter ſeiner Fuͤhrung bis jetzt Alles gelungen war.

Napoleon hatte auch die guten Wuͤnſche, wenn auch nicht aller Italiener, doch eines großen Theils derſelben, beſonders in der Lombardei, fuͤr ſich; Freun⸗ de und Feinde glaubten unbedingt an ſeinen Gluͤcks⸗ ſtern. Fruͤher, als Wurmſer noch im Felde ſtand, war dies nicht der Fall geweſen; damals hatten die Nachrichten von dem Vorruͤcken der Oeſterreicher an manchen Orten Aufſtaͤnde gegen die Franzoſen und uͤberall die Offenbarung feindlicher Geſinnungen ge⸗

geen dieſelben veranlaßt. Jetzt aber, wo jedermann

den Sieg Napoleons vorausſagte, verhielten ſich die Anhaͤnger Oeſterreichs ruhig, und die zahlreiche Klaſſe derjenigen, die in ſolchen Faͤllen es mit dem gewin⸗ nenden Theil halten wollen, gab durch ihre Aeuße⸗ rungen zu Gunſten der Franzoſen den wirklichen Freunden Frankreichs ein neues Gewicht. Es ſcheint jedoch, die Siegesgoͤttin habe, gleichſam daruͤber er⸗ zuͤrnt, daß Sterbliche ihre Launen berechnen wollten, ſich vorgenommen, ſelbſt ihren groͤßten Liebling dies⸗

mal etwas ſproͤder zu behandeln, als vordem, und

ihn zu groͤßeren Anſtrengungen zu noͤthigen, als ſelbſt zu der Zeit, wo die Wuͤrfel ihm unguͤnſtiger waren.

Davidowich befehligte das oͤſterreichiſche Korps