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Waͤhrend ſolchergeſtalt das letzte Unterpfand der aſterreichiſchen Herrſchaft in Italien ſich in ſichern Haͤnden befand, waren der Kaiſer und ſeine Miniſter eifrig darauf bedacht, zur Wiedereroberung der itn⸗ lieniſchen Erbſtaaten neue Anſtrengungen zu machen. Die Niederlagen von Jourdan und der Ruͤckzug von Moreau hatten den Kaiſerkichen freiere Haͤnde ver⸗ ſchafft und ſie in den Stand geſetzt, durch ſtarke Aus⸗ hebungen in dem kriegeriſchen Illyrien und durch Contingente, die von der Rheinarmee geſtellt wur⸗ den, eine neue Armee zum Behuf der Wiedererobe⸗ rung der italieniſchen Provinzen und des Entſatzes von Mantua ins Feld zu ſtellen. Auf Befehl des Hofkriegsraths wurden zwei Armeen an der itali⸗ eniſchen Grenze zuſammengezogen, eine im Friaul, wohin ſich Quasdonowich nach der Schlacht von Baſ⸗ fano zuruͤckgezogen hatte, die andere im Tyrol. Bei⸗ de ſollten gemeinſchaftlich operiren und von Alvinzi befehligt werden, einem General von hohem und, wie man damals glaubte, wohlverdientem Rufe.
So ſollte Napoleon zum vierten Mal um den⸗ felben Preis auf demſelben Boden mit neuen, von demſelben Feinde entwickelten Streitkraͤften kaͤm⸗ pfen. Er hatte jedoch auch Verſtaͤrkungen aus Frank⸗ reich, und zwar zwoͤlf Bataillons von den Truppen, die fruͤher in der Vendée gedient hatten, erhalten. Die Armee war in dem eroberten reichen Lande gut gekleidet, verpflegt und mit Allem gehoͤrig verſehen


