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und von der Citadelle La Favorite, worauf es noch zu vielen heftigen Angriffen und Ausfaͤllen kam, die, ſo tapfer auch die Oeſterreicher fochten, doch zu ihrem Nachtheile ausſchlugen, ſo daß ſie zuletzt ſich auf die Feſtung und das Schloß beſchraͤnken mußten.
Und nun ſollten ſie den Krieg in einer weit graͤßlicheren Geſtalt ſehen, als ſelbſt auf dem offe⸗ nen Felde. Als Wurmſer ſich nach Mantua warf, mochte die Beſatzung auf etwa 26,000 Mann anſtei⸗ gen; aber noch vor der Mitte des Oktobers war nicht uͤber die Haͤlfte davon dienſtfaͤhig. Ungefaͤhr 9,000 Mann lagen krank in den Spitaͤlern,— an⸗ ſteckende Krankheiten, Entbehrungen aller Art, die ungeſunde Luft in dieſer ſumpfigten, von Seen um⸗
ſchloſſenen Gegend hatte die uͤbrigen aufgerieben. Auch die Franzoſen hatten viele Leute verloren; aber die Sieger konnten doch ihre Siege herzaͤhlen, und daruber den Preis vergeſſen, um den ſie er⸗ kauft worden.
Es war gewiß fuͤr den Nationalſtolz ſehr ſchmei⸗ chelhaft und gewiſſermaßen eine Entſchaͤdigung fuͤr ſo manchen Verluſt, daß der Kriegsminiſter, als er Marmont, einen der damaligen Adjutanten Napo⸗ leons, der die dem Feinde abgenommenen Fahnen und Standarten uͤberbrachte, dem Directorium vor⸗
ſtellte, in ſeiner Rede an dieſes mit Recht ſagen konnte:„Im Laufe eines einzigen Feldzugs iſt Ita⸗


