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Blokadekorps verſperrt war, gelang es ihm, ſich bei dem Dorfe Villa Impenta einer Bruͤcke uͤber die Molinella zu bemaͤchtigen und dadurch die Truppen von Kilmaine zu vermeiden. Eine Abtheilung fran⸗ zoͤſiſcher Reiterei, die man ihm nachgeſchickt hatte, um ſeinen Marſch aufzuhalten, wurde von der oͤſterreichiſchen Reiterei zuſammengehauen. Am 14. September erhielt Wurmſer einen aͤhnlichen Vor⸗ theil bei Caſtel⸗Dul, wo ſeine Kuͤraſſiere eine Ab⸗ theilung franzoͤſiſcher Infanterie niedermachten. Nach⸗ dem er ſich ſolchergeſtalt die Verbindung mit Man⸗ tua eroͤffnet hatte, bezog er zwiſchen der Vorſtadt St. George und der Citadelle ein Lager, um in Verbindung mit dem platten Lande zu bleiben und Lebensmittel und Fourage aufzutreiben. Allein Buonaparte war gar nicht geſonnen, ihn in einer ſo bequemen Stellung ungeſtoͤrt zu laſſen. Nachdem er ein ͤſterreichiſches Korys, das in Porto Legnago zuruͤckgelaſſen worden, in Empfang genom⸗ men und noch manche Truͤmmer von Wurmſers Ar⸗ mee, die auf dem ſchnellen Marſche zuruͤckgeblieben waren, wie Aehren auf einem Erntefeld aufgeleſen hatte, beſchloß er noch einmal ſich des Seraglio, der Inſel, auf welcher Mantua erbaut iſt, zu be⸗ maͤchtigen, und die Beſatzung in die Waͤlle der Feſtung einzuſchließen. Am 15. September nahmen die Franzoſen nach einem ſehr hitzigen und bluti⸗ gen Gefechte Beſitz von der Vorſtadt St. George


