Teil eines Werkes 
38. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 9. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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befehligte, anzugreifen. Augereau drang rechts, Maſ⸗ ſena links in die Stadt. Sie warfen Alles uͤber den Haufen, nahmen das zur Vertheidigung der Bruͤcke aufgeſtellte Geſchuͤtz trotz des Feuers der oͤſterreichiſchen Grenadiere, welche die Wache ihres Obergenerals und ſeines Generalſtabs, die ſich nun auf die Flucht begeben mußten, bildeten.

Der Feldmarſchall ſelbſt fiel mit der Kriegskaſſe den Franzoſen beinahe in die Haͤnde und ob er gleich fuͤr diesmal noch entkam, ſo wurden doch ſeine Trup⸗ pen faſt ganz aufgeloͤst. Sechstauſend Oeſterreicher ſtreckten das Gewehr vor Buonavarte; Quaedano⸗ wich zog ſich mit drei⸗bis viertauſend Mann in nord⸗ oͤſtlicher Richtung zuruͤck, und erreichte das Friaul, waͤhrend Wurmſer ſelbſt, da er es unmoͤglich fand, auf eine andere Weiſe zu entkommen, nach Vicenza in der entgegengeſetzten Richtung floh und dort die zerſtreuten Haufen, die ihm gefolgt waren, mit der Diviſion Mezaros vereinigte. Als dieſes geſchehen war, hatte der bejahrte Marſchall von den 60,000 Mann, mit denen er kaum eine Woche zuvor den Feldzug eroͤffnet hatte, noch etwa 19,000 Mann un⸗ ter ſeinen Befehlen. Das Material ſeines Heeres, Geſchuͤtz und Gepaͤcke war verloren, ſein Ruͤck⸗ zug nach den oͤſterreichiſchen Erblanden abgeſchnit⸗ ten, die Bluͤthe ſeines Heeres vernichtet, aller Muth und alles Selbſtvertrauen dahin; es gab fuͤr ihn, wie es ſchien, kein anderes Mittel, als lich