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keit ſtets in Schuz zu nehmen bereit war, und dies nicht ſelten mit gluͤcklichem Erfolge that. Sie wurden den 9ten Maͤrz 1706 vermaͤhlt. Die
Mitgift der Braut war der Oberbefehl uͤber die ita⸗
lieniſchen Heere, wor urch dem Ehrgeize des jugend⸗ lichen Generals eine freie Bahn geoͤffnet wurde. Buonaparte blieb nur drei Tage naͤch ſeiner Ver⸗ beirathung bei ſeiner Gemahlin, eilte dann zu ſei⸗ ner Familie nach Marſeille, wo er das Vergnuͤgen genoß, ſich in derſelben Stadt, die er vor kurzem noch als ein armer Abentheurer verlaſſen hatte, als den Guͤnſtling des Gluͤckes zu zeigen, und dann un⸗ geſaͤumt, ſeinem Schickſale folgend, wieder abreiste, um den Oberbefehl uͤber die italieniſche Armee zu uͤbernehmen.—


