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gaͤnzlich abzuſchaffen. Auch von der girondiſtiſchen Konſtitution von 1793 wollte man eben ſo wenig et⸗ was, als von der demokratiſchen Monarchie von 1792, der einzigen Staatsform, von der man behaupten kann, daß ſie einige Monate lang beſtanden habe. Da nun, wie bei einer neuen Geſtaltung der Welt, alles fruͤher Beſtandene abgeſchafft werden mußte, ſo mußte hinwiederum auch Alles von Neuem geſchaf⸗
fen werden. Jede dieſer Regierungsformen war durch
den Eid der Nation und die bei ſolchen Gelegenhei⸗ ten uͤblichen feierlichen Aufzuͤge geheiligt worden; jezt galt aber allgemein die Meinung, daß keine von ihnen auf die rechten Grundſaͤtze geſtuͤzt und im
Stande ſei, ſich ſelbſt gegen Eingriffe zu vertheidi⸗
gen, und das Leben und die Rechte der Unterthanen
zu beſchuͤtzen. Auf der andern Seite erſchrak jeder,
der nicht an der lezten Anarchie und ihren blutigen Graͤueln, dem wahren Weſen derſelben, Theil ge⸗ nommen hatte, vor dem Gedanken, eine Regierung
wieder ins Leben zuruͤckzurufen, die weiter nichts
war, als ein fortgeſezter Deſpotismus, der ſtets im
Gefolge einer Revolution iſt, und in allen geſitteten
Laͤndern mit den Umſtaͤnden, welche die Revolution veranlaßt haben, enden muß. Die revolutionaͤre Re⸗ gierung uͤber die Dauer dieſer Umſtaͤnde hinaus ver⸗ laͤngern zu wollen, waͤre nicht viel kluͤger geweſen, als das Verfahren eines Quackſalbers, der darauf beharren wuͤrde, einen geneſenden Kranken derſelben


