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ſcheint eine verdiente Beſtrafung der Mißbraͤuche und Ausſchweifungen der franzoͤſiſchen Revolution geweſen zu ſeyn, daß dieſe das Land in einen Zu⸗ ſtand von Anarchie brachte, wo es einem ſo elen⸗ den Wicht gelingen konnte, woͤhrend einer gerau⸗ men Zeit uͤber deſſen Schickſal zu gebieten. Blut war ſein Element, wie das der andern Terroriſten, und er blickte nie mit ſolcher Luſt auf ein neues Schlachtopfer, als wenn ſolches zugleich einer ſeiner alten Genoſſen war. In einer Grabſchrift, wovon der folgende Vers als Ueberſetzung gelten mag, wird ſein Leben als unvertraͤglich mit dem Daſeyn des Menſchengeſchlechts dargeſtellt:
Hier liegt Robespierre, dein Aug' ſey thraͤnenleer,
O Leſer! wenn er lebte, ſo lebteſt du nicht mehr.
In dem uͤber die Verbrechen Nobespierres an den Konvent erſtatteten Bericht, worin derſelbe mit vollem Recht der Abſicht beſchuldigt wird, die Regierung an ſich zu reißen, kommt auch noch die ungereimte Beſchuldigung vor, daß er ſich zur Wie⸗ derherſtellung der Bourbons verſchworen habe; zum Beweis ward angefuͤhrt, es ſey ein Siegel mit ei⸗ ner Lilie auf dem Hotel de Ville gefunden worden. An den Verbrechen Robespierre's war es alſo noch nicht genng, ſie mußten noch durch eine Neigung zum Royalismus verſchaͤrft werden.
Man kann ſagen, daß mit dieſem beruͤhmten Demagogen die Schreckensherrſchaft ein Ende er⸗


