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ſein Pferd ſchien bei dem Trompetenſtoß weniger leicht und kraftig aufzutreten, als der edle Araber, den Sir Kenneth ritt. Auch ſchuͤttelte der Spruchſprecher be. denklich den Kopf, indem er bemerkte, daß waͤhrend der Herausforderer den Strahlen der Sonne nach, d. h. von der Rechten zur Linken die Schranken umritt, der Vertheidiger hingegen ſeinen Weg von der Linken zur Rechten nahm, was man in den meiſten Laͤndern fuͤr eine boͤſe Vorbedeutung haͤlt.
Unter der Gallerie der Koͤnigin war fuͤr dieſe Gele⸗ genheit ein Altar erbaut worden, hinter dem der Ere⸗ mit in ſeiner Ordenskleidung als Carmeliter⸗Moͤnch, ſtand. Auch andere Geiſtliche waren zugegen. Vor dieſen Altar trat der Herausforderer und der Vertheidi⸗ ger, einer nach dem anderen, ein jeder geführt von ſei⸗ nen Sekundanten. Ein jeder Ritter ſtieg vom Pferde, be⸗ kraͤftigte die Gerechtigkeit ſeiner Sache mit einem feierli⸗ chen Eid auf das Evangelium, und belete zu Gott, daß ſein Erfolg ſeyn moͤchte, nach der Wahrheit oder Falſch⸗ heit deſſen, was er eben beſchworen habe. Ferner mußten ſie beſchwer daß ſie in ritterlicher Tracht und mit den gewohnli Waffen kaͤmpfen wollten, und allen Zau⸗ berkuͤnſten entſoagten, um ſich des Sieg da ch zuzu⸗ ziehn. Der Herausforderer leiſtete ſeinen Eid mit fe⸗ ſier maͤnnlicher Stimme, mit kuhnem und froͤhlichen Ausdruck. Als die Ceremonie geendigt war, ſah er nach der Gallerie und neigte ſein Haupt, zur Ehre der unſicht⸗ baren Schenheiten zur Erde, wolche ſie verbarg. Dann, beladen mit der Roöſtung wie er war, ſpuang er auf das Pferd, ohne ſich des Steigbuͤgels zu bedienen, und noͤ⸗ thigte ſeinen Renner, ihn mit kuͤhnen Spruͤngen zu ſei⸗ nem Standort am fſtlichſten Ende der Schranken zu tragen. Arch Conrad trat ziemlich kuͤhn vor den Atar hin; aber gls er den Eid ablegte, tente ſeine Stinme hohl und ſchien ſich im Helm zu verlieren. Die Lip⸗ pen, mit welchen er den Himmel bat, der gerechten Sache den Sieg zu verleihen, erbleichten, als ſie dieſen
gotteslaſterlichen Spott ausſprachen. Er wandte ſich,
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