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laſen; wir haben keine Hoffnung, im Lande mehr viel ausrichten zu koͤnnen, und wir muͤſſen nun nur nrch mit der Amphibien⸗Republik in Haͤndel gerathen, um auch die Mittel zu einem Ruͤckzug zur See zu ver⸗ lieren!“
„Ich will dafuͤr ſorgen,“ ſagte Richard ungedul⸗ dig;„aber ſchulmeiſtere mich nicht laͤnger. Sage mir lieber etwas Anziehenderes, hat der Ritter einen Beicht⸗ vater?“
„Ja, gnaͤdigſter Herr,“ antwortete de Vaux;„der Eremit von Engaddi, der ihm zuerſt dieſen Dienſt lei⸗ ſtete, als er ſich zum Tode vorbereitete, ſorgt auch jetzt für ihn; das Geruͤcht vom Zweikampf hat auch ihn hie⸗ her gebracht.“
„Gut,“ ſagte Richard,„nun zu der Bitte des Ritters. Sage ihm, Richard wuͤrde ſeinen Beſuch beim Demant der Wuͤſte empfangen, wenn er ſich da⸗ ſelbſt ſeiner Pflicht entledigt und ſeinen Fehler beim St. Georg⸗Berg wieder gut gemacht hat. Wenn Du durch das Lager gehſt, ſo benachrichtige zugleich die Koͤnigin davon, daß ich ſie in ihrem Zelte beſuchen wolle.— Gebiete auch dem Blondel, dort mit mir zuſammenzutreffen.“
De Vauy ging, und eine halbe Stunde nachher wandelte Richard, in ſeinen Mantel gehüllt und die Guitarre in der Hand, dem Zelte der Koͤnigin zu. Meh⸗ rere Araber gingen an ihm vorbei; aber immer mit weggewendetem Haupte und zur Erde geſenkten Blicken, wiewohl er bemerken konnte, daß ihm alle aufmerkſam nachſahen, wenn er voruͤber war. Dieß brachte ihn auf die richtige Vermuthung, daß ihnen ſeine Perſon be⸗ kannt ſeyn muͤſſe; aber daß entweder des Gultans Be⸗ fehl, oder ihre eigene orientaliſche Höflichkeit ihnen ver⸗ biete, einen Regenten zu betrachten, der Incognito zu bleiben wuͤnſchte. 4 Als der Koͤnig das Zelt der Koͤnigin erreichte, fand er es von jenen ungluͤcklichen Dienern bewacht, Helche die morgenlaͤndiſche Eiferſucht um das Zenana


