Teil eines Werkes 
8. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 3. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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ben Thatſachen, die in anderen auf eine berſchiedene Weiſe dargeſtellt waren, ſo daß er bald alles um ſich her ver⸗ gaß, ob zwar er der Kälte wegen nahe am Eingang ſeines Zeltes ſaß, von welchem die Vorhänge zurückge⸗ zogen waren; ſo daß er die Wachen und andere die drau⸗ ßen ſtanden, ſehen und wieder von ihnen geſehen wer⸗ den konnte. Tiefer im Schatten des Zeltes, beſchäf⸗ tigt den Auftrag ſeines neuen Herrn zu erfüllen, ſaß der nubiſche Sclave, den Rücken faſt gegen den König gewendet. Er war gerade damit fertig geworden, Pan⸗ zer und Armſchienen zurecht zu machen und zu reinigen, und war nun eifrig damit beſchärtigt, daſſelbe an einem breiten Schilde von ungewöhnlicher Größe zu thun, das mit Stahlplatten bedeckt war, und das Richard oft beim Recognoſciren oder Stürmen befeſtigter Oerter für einen ſicheren Schutz gegen Mauerwaffen hielt, als das kleine dreieckige Schild, das er zu Pferde brauchte. Dieſes Schild trug weder die koͤniglichen Löwen von England, noch irgend einen Wahlſoruch, um die Auf⸗ merkſamkeit der Vertheidiger auf den Wällen, nicht auf den zu ziehen, der ſich ihnen näherte. Es mußte alſo die Sorge des Schildknappen ſeyn, es glänzend hell wie Kriſtall zu machen, was ihm vorzüglich gut zu gelingen ſchien. Neben dem Nubier, kaum ſichtbar von außen, lag der große Hund, den man ſeinen Mit⸗ ſclaven nennen konnte, und der, als fühle er ſich beäng⸗ ſtigt, nun einem königlichen Eigenthümer anzuhören, dicht an der Seite des Stummen lag, Kopf und Ohren auf dem Boden, Füße und Schweif nah unter und um ſich ezogen.

3 Während der Monarch und ſein neuer Diener alſo beſchäftigt waren, trat ein neuer Schauſpieler auf die Bühne; und miſchte ſich unter den Haufen der engli⸗ ſchen Bogenſchützen, welche ungefaͤhr zu zwanzig gegen ihre Gewohnheit in tiefer Stille Wacht hielten, am Eingang des Zeltes ihres Königes, da ſie die ungewöhn⸗ liche nachdenkende Stellung und die eifrige Beſchaͤftigung ihres Souverains bemerkten. Doch waren ſie nicht