33 ſchlag ohne Erſtaunen vernommen, und verſprachen, eine Verbindung, wodurch dieſe verheerende Kriege beendigt werden koͤnnten, ſo weit es in ihrer Macht ſtehe, zu befoͤrdern. Ja, der weiſe Erzprieſter von Tyrus hat ſich erboten, dem Koͤnige Richard den Vorſchlag in der ſicheren Hoffnung zu eroͤffnen, daß eer im Stande ſeyn werde, den Plan zur Ausfuͤh⸗ rung zu bringen. Der weiſe Sultan hat bis jetzt ſeinen Vorſatz vor Andern wie zum Beiſpiel vor dem Marquis von Monſerrat und dem Großmeiſter der Tempetritter, geheim gehalten, weil er weiß, daß ſie durch Richards Tod oder Schande, nicht aber durch ſein Leben oder ſeine Chre, emporzukommen ſu⸗ chen.— Auf daher, Herr Ritter! und zu Pferde ge⸗ ſtiegen! ich will Dir eine Rolle geben, die Dich bey dem Sultan zu einem glaͤnzenden Gluͤcke erheben wird; und glaube nicht, daß Du Dein Vaterland oder deſſen Sache und Religion verlaſſen wirſt, da das Intereſſe der beyden Nationen bald daſſelbe ſeyn wird. Dem Saladin wird Dein Rath ſehr willkommen ſeyn, da Du ihm Manches uber die Ehen der Chriſten, die Behandlung ihrer Weiber und andere Punkte ihrer Geſetze und Gebraͤuche ſa⸗ gen kannſt, die er in dem Laufe einer ſolchen Un⸗ terhandlung nothwendig kennen ſollte. Die rechte Hand des Sultans umfaßt die Schaͤtze des Oſtens, und iſt die Quelle der Freigebigkeit. Oder, wenn
Du es wuͤnſcheſt, wird es Saladin, wenn er mit W. Seott's Werke. VIII. 3
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