109 wunderbaren Haſt um ſich werfend—„ſage mir nichts, Lord Marquis!— de Moulton, ich gebiete dir, ſprich kein Wort mit mir.— Der, welcher nur eine Sylbe verlauten laͤßt, iſt kein Freund von Richard Planta⸗ genet.— Hakim ſchweig ſtill, ich befehle es Dir.“
Dieſe ganze Zeit uͤber kleidete ſich der Koͤnig ei⸗ lig an, und mit dem letzten Worte ergriff er ſein Schwerdt, das an dem Pfeiler des Zeltes hieng, und ſtuͤrzte ohne andere Waffen und ohne jemands Be⸗ gleitung zu fordern, hinaus. Conrad hielt die Haͤnde, wie aus Erſtaunen, empor, und ſchien ſich mit de Vaur in eine Unterredung einlaſſen zu wollen; allein Sir Thomas ſtuͤrzte, ohne die geringſte Ruͤckſicht auf ihn zu nehmen, an ihm vorbei, und rief einem von des Koͤnigs Stallmeiſtern haſtig zu:„Eile, nach Lord Salisburys Quartier, und ſage ihm, daß er ſeine Leute zuſammen rufen ſolle, und folge mir augenblicklich zum St. Georgsberge.— Sage ihm, das Fieber des Koͤ⸗ nigs habe deſſen Blut verlaſſen, und ſich in ſeinem Gehirne feſtgeſetzt.“
Da der erſchrockene Stallmeiſter de Vaux's haſtige Anrede unvollkommen hoͤrte, und noch unvollkomme⸗ ner verſtand, ſo eilte er mit ſeinen Dienſtgenoſſen in die Zelte des benachbarten Adels, und verbreitete ſchnell unter dem ganzen brittiſchen Heere eine ebenſo allge⸗ meine Beſtuͤrzung, als die Urſache unbeſtimmt ſchien. Die engliſchen Krieger, die aus jener Mittagsruhe aufgeſtoͤrt wurden, die ſie das heiße Klima als eine


