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„Seyd zufrieden,“ ſagte Conrad von Mont errat, „ehe dieſer Arzt, wenn er nicht Wunder thut, Ri⸗ chards Heilung vollendet, kann vielleicht ein offener Bruch zwiſchen Philipp, oder wenigſtens zwiſchen dem Oeſterreicher und ſeinen engliſchen Verbuͤndeten be⸗ wirkt werden, und zwar ſo, daß die Entzweyung un⸗ verſoͤhnlich iſt; und Richard ſteht vielleicht von ſeinem Bette auf, um im beſten Falle ſeine eigenen Trup⸗ pen zu befehligen, aber nie wieder, um durch ſeine glleinige Energie die Macht des ganzen Kreuzzuges zu regieren.“
„Du biſt ein williger Bogenſchuͤtze,“ ſagte der Tempelherr,„aber Conrad von M ontſerrat, dein Bo⸗ gen iſt zu ſchlaff, um einen Pfeil ans Ziel zu brin⸗ gen.“
Hier blieb er ſtehen, warf einen argwoͤhniſchen Blick um ſich her, um zu unterſuchen, ob er nicht belauſcht werde, ergriff die Hand des Marquis, und druͤckte ſie heftig, als er dem Italiener ins Geſicht blickte, und langſam wiederholte,—„Richard von ſeinem Bette aufſtehen, ſagſt Du, Con nrad? er darf nie wieder aufſtehen.“
Der Marquis von Montſerrat fuhr erſchrocken
auf—„wie!— ſpracht Ihr von Richard von Eng⸗ land— von Loͤwenherz— dem Helden der Chriſten⸗ heit?—⸗
Seine Wange wurde blaß und ſeine Kniee iir terten, waͤhrend er dieſes ſbrch
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