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als das bloße Halten eines Jagdhundes, waͤre es
auch unſerer ausdruͤcklichen Verordnung zuwider.“ Feſt heftete Richard den Blick auf das Geſicht des Schotten, und ſah, mit innerem Laͤcheln, wie ſeine Zuͤge ſich durch die Wendung, die er ſeiner all⸗ gemeinen Anklage gegeben hatte, milderten.
„Erlaubt, gnaͤdiger Herr,“ ſagte der Schotte,
„Eure Majeſtaͤt muͤſſen gegen uns arme ſchottiſche
Edelleute in dieſer Sache nachſichtig ſeyn. Wir ſind
ferne von Hauſe, haben geringe Einkuͤnfte, und koͤn⸗ nen uns nicht ſo gut erhalten, wie Eure beguͤterten Edlen, die bey den Lombarden Credit haben. Die Saracenen ſollen unſere Streiche um ſo ſtaͤrker fuͤh⸗
len, da wir von Zeit zu geit ein Stuͤck getrocknetes
Wildpret mit unſern Kraͤutern und Gerſtankuchen
eſſen.“
„Es liegt nichts daran, um meine Erlaubniß
nachzuſuchen,“ ſagte Richard,„da Thomas de Vaux,
der, wie alle um mich her, thut, was ihm am Be⸗ ſten duͤnkt, Dir bereits die Erlaubniß zur Jagd und
Falkenbeize ertheilt hat!“
„Bloß zur Jagd,“ ſagte der Schotte;„allein
wenn Ew. Majeſtaͤt geruhten, mir auch das Privile⸗
gium zur Falkenbeize zu ertheilen, und geneigt ſind, mir einen Falken anzuvertrauen, ſo getraue ich mir, Eure koͤnigliche Tafel mit einigen Waſſerpoͤgeln zu verſehen.“


