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ſucht, jene Reizbarkeit zu beſaͤnftigen, wodurch ſein
koͤrperliches Uebelbefinden ſo ſehr vergroͤßert wurde.
Er hatle ſeine Waͤrter beſtuͤrmt, ihm Unterhal⸗
tung zu verſchaffen, und ſelbſt zum Breviere des Prie⸗ ſters, zur Romanze des Erzaͤhlers und zur Harfe ſei⸗
nes Lieblingsſaͤngers vergebens ſeine Zuflucht genom⸗
men. Endlich, einige Stunden vor Sonnenunter⸗
gang, und folglich lange, bevor er einen genuͤgenden
Bericht von dem Erfolge der Kur, die der Araber
unternommen hatte, erwarten konnte, ſchickte er, wie
wirkbereits gehoͤrt haben, einen Boten nach dem Rit⸗
ter vom Leoparden ab, in der Abſicht durch eine ge⸗
nauere Nachricht uͤber die Urſache ſeiner Abweſenheit
vom Lager, und uͤber die Umſtaͤnde ſeines Zuſam⸗
mentreffens mit dieſem Arzte aus dem Munde des
Ritters ſelbſt ſeine Ungeduld zu beſaͤnftigen.
Der ſchottiſche Ritter erſchien, auf dieſen Be⸗
fehl, vor dem Koͤnige, wie ein Mann, dem ſolche
Scenen nicht fremd waren. Er war dem Koͤnige von
England, dem Ausſehen nach, kaum bekannt, wie⸗
wohl er, feſt an ſeinem Range haltend, und andaͤch⸗
tig in der Verehrung der Dame ſeines Herzens, nie
bei den Gelegenheiten gefehlt hatte, wo die Freigebig⸗
keit und Gaſtfreundſchaft Englands den Hof des Mo⸗
narchen dieſes Landes allen offnete, die einen gewi⸗
ßen Rang in der Ritterſchaft hatten. Feſt blickte der
Koͤnig auf den ſeinem Bette ſich naͤhernden Ritter; 5
Sir Kenneth aber bog das Knie auf einen Augen⸗*


