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ſelbſt diejenigen, welche Koͤnig Richards Krankenbett bewachten, lag da, dem Geſchaͤfte des Brodbackens zuſehend. Das kluge Thier begann bey ihrem Ein⸗ tritte ein dumpfes Knurren, das aus ſeiner tiefen Bruſt gleich einem fernen Donner ertoͤnte. Allein der Hund ſah ſeinen Herrn und gab ſeine Freude uͤber deſſen Gegenwart durch Wedeln und Niederkriechen zu erkennen, indem er ſich dabey jeder ungeſtuͤmmeren und lebhafteren Begruͤßung enthielt, als ob ihn ſein edler Inſtinkt die Schicklichkeit des Stillſchweigens in einem Krankenzimmer gelehrt haͤtte.
Neben dem Lager ſaß, auf einem, ebenfalls aus Thierhaͤuten beſtehenden, Polſter, mit uͤbereinander⸗ geſchlagenen Beinen, nach morgenlaͤndiſcher Sitte, der mauriſche Arzt, von welchem Sir Kenneth ge⸗ ſprochen hatte. Das unvollkommene Licht zeigte we⸗ nig von ihm, außer daß der untere Theil ſeines Ge⸗ ſichts mit einem langen ſchwarzen Barte bedeckt war, der bis auf ſeine Bruſt herabreichte, daß er einen hohen Tolpach, eine tartariſche Muͤtze von aſtra⸗ chaner Wolle trug, deren Farbe eben ſo dunkel war, und daß ſein weiter Caftan oder tuͤrkiſcher Rock eben⸗ falls dunkelfarbig war. Zwey durchdringende, unge⸗ mein glaͤnzende Augen, waren die einzigen Punkte ſeines Geſichtes, die in der ihn umgebenden Dunkel⸗ heit unterſchieden werden konnten. Der engliſche Lord blieb mit einer Art ehrfurchtsvoller Scheu ſchwei⸗ gend ſtehen; denn ungeachtet der Rauheit ſeines Be⸗


