Teil eines Werkes 
7. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 2. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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18 als daß er ſich uͤber die Demuͤthigung eines biedern Mannes gefreut haͤtte, der ſich gendthigt ſah, eine Duͤrftigkeit aufzudecken, die ſein Stolz gerne ver⸗ borgen haͤtte.

Schande uͤber den Krieger des Kreuzes ſagte er,der an weltlichen Glanz oder wolluͤſtige Bequem⸗ lichkeit denkt, wenn er zur Eroberung der heiligen Stadt vorruͤkt. Mag es uns auch noch ſo hart er⸗ gehen, wir werden doch noch immer beſſer daran ſeyn, als die Schaar der Maͤrtyrer und Heiligen, die vor uns dieſe Gegenden betraten, und jetzt gol⸗ dene Lampen und immer⸗gruͤnende Palmen halten.

Dieß war die bildlichſte Rede, die man je von de Vaur vernommen hatte, was vielleicht,(wie es manchmal geſchieht) auch daher kommen mochte, daß ſie nicht ganz ſeine eigenen Empfindungen ausdruͤckte, da er einigermaßen ein Freund von Wohlleben und glaͤnzender Einrichtung war. unterdeſſen erreichten ſie den Ort des Lagers, wo der Ritter vom Leopar⸗ den ſeine Wohnung aufgeſchlagen hatte.

Der Anſchein ließ in der That keine Verletzung der Buͤßungsgeſetze vermuthen, denen ſich die Kreuz⸗ fahrer, der von Lord Gilsland ausgedruͤckten Mey⸗ nung zufolge, unterwerfen ſollten. Eine Flaͤche, groß genug, um vielleicht nach der von den Kreuzfahrern befolgten Art, das Lager abzumeſſen, dreißig Zelte zu umfaſſen, war zum Theil leer, weil der Ritter aus Prunkſucht ſoviel Raum verlangt hatte, als fuͤr