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das Gewicht des Reiters ſchwer belaſteten chriſtli⸗ chen Pferdes ſo ſehr, daß dieſer vom Sattel ſprang, und ſein Roß durch den tiefen Staub des lehmigen Bodens führte, der von der Sonne in eine noch fluͤch⸗
tigere Subſtanz, als der feinſte Sand, vern wandelt
wurde. So verſchaffte er dem treuen Thiere zu ſei⸗ nem eigenen Nachtheile einige Erleichterung; denn in ſeiner eiſernen Nuͤſtung ſank er bei jedem Schritte bis uͤber die Panzerſchuhe in den leichten und nach⸗ giebigen Grund.
„Ihr thut wohl daran,“ ſagte der Saracene— und es war das erſte Wort, das ſeit dem Abſchluße ihres Waffenſtillſtandes geſprochen wurde—„Euer ſtarkes Pferd verdient Eure Sorgfalt; allein was thut Ihr mit einem Thiere in der Wuͤſte, das bei jedem Schritte bis uͤber das Hufhaar ſinkt, als wollte es
jeden Fuß ſo tief einpflanzen, wie die Wurzel eines
Dattelbaums.“
„Du ſprichſt gut, Saracne,“ ſagte der chriſtliche Ritter, keineswegs uͤber den Ton erfreut, in welchem der Unglaͤubige ſein Lieblingspferd bekrittelte,„gut, nach deiner Kenntniß und Beobachtung. Aber mein gutes Pferd hat mich vordem in meinem Lande uͤber einen ſo breiten See getragen, als du dort hinter uns ausgebreitet ſiehſt, und doch kein Haar uͤber ſeinem Hufe naß gemacht.“
Der Saracene blickte ihn mit ſo viel Erſtaunen an, als ihm ſeine Sitten an den Tag zu legen er⸗


