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ließ ſie unter Peitſchenhieben beten und kaſteite ſie durch grauſame Mißhandlungen, bis endlich das Ge⸗ richt einſchritt und den frommen Erzieher, der Krüppel aus Geſunden machte, zur Rechenſchaft zog.
Die Polizei⸗Gewalt gerieth endlich mit dem Junker⸗ thum in Streit, ſie dünkte ſich allmächtig und Herr von Hinckeldey verſprach dem Könige, gewiſſe vornehme Herren aus dem Adelsclub und aus Berlin zu entfer⸗ nen, an welche ein deutſcher Prinz, ein Verwandter des Königs, mehr Geld verloren, als ſein kleines Vaterland bezahlen konnte. Der Polizei⸗Präſident ſchickte einen Polizeilieutenant in die geſchloſſene Ge⸗ ſellſchaft, Herr von Rochow beklagte ſich darüber im Namen derſelben bei Herrn v. Hinckeldey, dieſer gab vertrauliche Erklärungen, die er ſpäter gegeben zu haben beſtritt.
Jetzt war entweder Herr von Hinckeldey ein Lüg⸗ ner oder Herr v. Rochow war ein Lügner. Die ganze Junkerpartei ſtand zu Herrn v. Rochow und behandelte den Präſidenten wie einen Entehrten, Verpeſteten. Man beſuchte nicht mehr ſein Haus, man verließ das Eiſen⸗ bahn⸗Coupé, in welches er ſich ſetzte, weil es nicht mehr dort anſtändig ſei, der König wollte ein Carouſſel⸗ Reiten mit Hinckeldey beſuchen, man erklärte, nicht reiten zu wollen, ſobald Herr v. Hinckeldey erſcheine.


