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thümlichkeit der heutigen Zeit“, ſagte er zu Raumer, „daß man mehr gibt und anbietet, als man ſelbſt beſitzt und zu vergeben hat.“
Dem alten Patrioten Arndt ſchrieb der König als Antwort auf deſſen ſchriftliche Bitte, die Krone anzunehmen:
„Zuvörderſt Dank aus der Fülle des Herzens, denn das iſt ein rechter und echter deutſcher Mann, der mir ſchreibt. Mit einem ſolchen, der der Geſchichte ſeines Vaterlandes Ehre gibt und gelernt hat, was ein deut— ſcher Fürſt iſt, kann ich von Herz zu Herz, von Kopf zu Kopf reden. Nun, Sie bitten ihn(den Fürſten) er ſolle eine ihm gebotene Krone annehmen. Hier verlangt es jedes Alter, das mehr denn vierzehn Jahre zählt, zu fragen, zu prüfen, zu wägen, erſtens: Wer bietet, zweitens: Was wird geboten?
Zuvörderſt das Bekenntniß, daß der ſcheußliche, ekle Schlamm des Jahres 1848 mir die Taufgnade nicht abgewaſchen habe und wo es noch nöthig, noch abwaſche. Doch zur Sache.
Der König führt aus, daß die Verſammlung in Frankfurt nur eine Verfaſſung zu berathen habe und fährt fort:„Wo iſt der Auftrag, der dieſe Männer be⸗ rechtigt, über die rechtmäßigen Obrigkeiten, denen ſie geſchworen, einen Kaiſer zu ſetzen? Wo iſt der Rath


