Teil eines Werkes 
3. Band (1873)
Entstehung
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da Sie mir gewiſſermaßen den Dienſt aufkündigen und nicht thun wollen, um was ich Sie bitte? Oder werden Sie ſich noch entſchließen, werden Sie mir die Aufzeichnung machen, die Sie mir verweigerten?

Nein, Excellenz, nein, ſagte Tzſchoppe zitternd und ächzend;nein, ich kann es nicht! Ich kann mir unmöglich ſelbſt den Scheiterhaufen aufrichten, auf welchem man mich als Opfer verbrennen will. Ich will es abwarten, was geſchieht. Ich bitte, Excellenz, mich für heute zu entlaſſen; ich fühle mich krank und leidend, ich bedarf der Ruhe.

Ich denke mir, Sie werden ſie bald erhalten! Vielleicht mehr Ruhe, als Sie wünſchen und er⸗ warten.

Mit dieſem letzten drohenden Worte wendete Ro⸗ chow Herrn von Tzſchoppe den Rücken und begab ſich in ſein Privatkabinet. Der Geheimrath von Tzſchoppe ſchaute ihm mit einem langen Blicke nach und ſeine Augen wurden immer ſtarrer, immer gläſerner.

Mehr Ruhe, als ich bedarf! ſagte er leiſe vor ſich hin.Das heißt, ſie wollen mich entlaſſen, oder ſie wollen mich der eiſernen Jungfrau, wie er ſagt, zum Opfer bringen. Ja, ja, es wird wol ſo kom⸗ men!

Er nahm ſein Aktenbündel wieder unter den Arm