Teil eines Werkes 
3. Band (1873)
Entstehung
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dies Schwarz auf Weiß zu haben, von anderer Hand, als von meiner geſchrieben, geſchrieben von einem ſo mächtigen, einflußreichen Herrn, das gerade war mir von Wichtigkeit, und ſie verweigern es mir!

Ich bedauere, Excellenz, erwiderte Tzſchoppe, ſich demüthig verneigend! ich bedauere es aus tiefem Herzen, aber ich habe auch Pflichten gegen mich und gegen meine Familie zu erfüllen. Ich kann nicht, Ex⸗ cellenz, für Andere die Kaſtanien aus der Aſche holen und, damit dieſe Anderen ſich nicht die Finger ver⸗ brennen, die meinen opfern.

Miniſter von Rochow lachte laut auf.

Ah, Sie ſind ängſtlich und vorſichtig geworden, Herr von Tzſchoppe! Sie waren das früher nicht und gingen mit kühnem Muthe allen Ihren Feinden entge⸗ gen. Man weiß davon zu erzählen und diejenigen, welche ſie ſo lange hinter Schloß und Riegel gehalten, werden mit hundert und hundert Stimmen es der ganzen Welt berichten, wie der Herr von Tzſchoppe, ſeine Feinde und wie er ſie zu beſeitigen verſtand Ja, ja, mein lieber Herr von Tzſchoppe, Sie haben vielleicht Recht, jetzt ſo vorſichtig zu ſein und Ihren Feinden kein neues Aergerniß geben zu wollen. Sie

haben wirklich vielleicht Recht; denn man hat mir ge⸗

ſagt, daß Ihre Feinde unter einander recht befreundet